Die Angst vor dem Versagen

Blogged in schüchtern Montag Juni 8, 2009 at about 14:56

Viele Menschen zögern ihren Zielen und Wünschen nachzugehen, weil sie Angst vor dem Scheitern haben. Sie fürchten sich davor, was passieren könnte. Das ist völlig absurd – welchen Sinn macht es denn über etwas nachzudenken, das möglicherweise passieren wird. Man sollte lieber daran denken, wie es sein wird, wenn man Erfolg hat und alles nach Plan läuft. Und wie es sein wird, wenn man es geschafft hat seine Schüchternheit zu überwinden.

So etwas wie Scheitern gibt es überhaupt nicht. Das ist ein schlechter Name für ein Ereignis, aus dem man viel lernen kann, um in Zukunft erfolgreicher zu sein. Es gibt nur Ergbenisse – keine Mißerfolge. Sie entscheiden wie Sie etwas, das Ihnen zustößt, interpretieren. Fehler oder Rückschläge sind nichts Schlechtes, ganz im Gegenteil. Sie sind gut und notwendig, um weiter zu wachsen. Bei niemandem läuft alles so wie er es sich vorgestellt hat und es gibt viele berühmte Menschen, die Ihre Schüchternheit überwinden mussten. Es gibt im Leben immer unvorhergesehene Ereignisse, auf die man reagieren muss.

Doch das ist noch lange kein Grund, überhaupt nicht anzufangen das Spiel zu spielen. Fangen Sie einfach an und verwirklichen Sie Ihre Wünsche. Ohne Fehler gibt es keinen Lernprozess. Wenn Sie nie etwas falsch machen, dann haben Sie vermutlich auch nicht viel gelernt. Erfolgreiche Menschen zeichnen sich gerade dadurch aus, dass sie viele Fehler machen, aber aus ihnen lernen, und kurz darauf neue Risiken eingehen und weiterlernen. Während Sie Ihre Schüchternheit überwinden, wird nicht alles so klappen wie Sie es sich wünschen, aber Sie müssen weitermachen und dürfen nicht aufhören bis Sie die Schüchternheit besiegt haben.

Selbstbewusste Menschen sind selbstbewusst, weil sie wissen, dass sie bekommen werden, was sie wollen, weil sie solange darum kämpfen werden bis sie es haben. Bis sie gewinnen. Vielleicht erfahren sie in der Zwischenzeit Rückschläge und müssen ihren Kurs korrigieren, aber sie lernen daraus. Doch sie geben niemals auf.

“Durch Stolpern kommt man bisweilen weiter; man muss nur nicht fallen und liegenbleiben.”

Johann Wolfgang von Goethe

Vergessen Sie niemals was auch immer passiert, dass Sie es schaffen können und werden, wenn Sie nicht aufgeben. Machen Sie immer weiter bis Sie Ihr Ziel erreicht haben und Sie werden am Ende Ihre Schüchternheit überwinden.

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Schüchternheit und Selbstbewusstsein

Blogged in schüchtern Montag Juni 8, 2009 at about 14:55

Warum Selbstbewusstsein wichtig ist

Erst durch ausreichend Selbstbewusstsein besitzen wir die Grundlage, um unser Wissen und unsere Fähigkeiten angemessen zu nutzen und dadurch unsere Träume zu verwirklichen. Wenn Sie selbstbewusst sind, ziehen Sie andere Menschen automatisch an. Stellen Sie sich das einmal vor. Die Leute kommen auf Sie zu und wollen Sie kennenlernen – nur weil Sie viel Selbstbewusstsein ausstrahlen.

Das wird Ihren Erfolg im Berufsleben und Ihre Beziehungen in kurzer Zeit vervielfachen. Die anderen Menschen werden sehen, dass Sie an sich glauben und sicher sind, wenn Sie etwas sagen – man wird auf Ihre Ansichten und Meinungen hören. Doch um dorhin zu gelangen, müssen Sie zuerst Ihre lästige Schüchternheit überwinden.

Überall wo Sie mit anderen Menschen zu tun haben, werden Sie von einem gesteigerten Selbstbewusstsein profitieren. Wenn Sie die Übungen in diesem Artikel machen und weiter an sich arbeiten, werden andere Leute Sie nicht wiedererkennen – und Sie werden sich selbst nicht wiedererkennen. Selbstbewusstsein und Erfolg im Allgemeinen kommt nicht nur vom Lesen und Lernen, sondern vor allem vom Tun. Sie müssen handeln, wenn Sie Veränderungen sehen und Ihre Schüchternheit überwinden wollen. (weiterlesen…)

Das Märchen vom Schüchternheitsgen

Blogged in schüchtern Montag Juni 8, 2009 at about 14:54

Vor einigen Jahren als ich noch sehr schüchtern war, redete ich mir Dinge ein wie “Du bist eben schüchtern.” oder “Meine Eltern waren auch schüchtern, also ist es nur logisch, dass ich es auch bin.” Inzwischen habe ich eingesehen, dass dieses Denken Unsinn ist und eine große Einschränkung der eigenen Entwicklung zur Folge hat.

Es ist besonders hinderlich, wenn man seine Schüchternheit überwinden will. Die meisten Menschen sagen solche Dinge, weil sie sich nach einer Entschuldigung oder Erklärung für ihre Schüchternheit sehnen. Falls Sie dazugehören, müssen Sie damit sofort aufhören, denn sonst verstärken Sie Ihre Schüchternheit damit.

Vielleicht ist Ihnen der Begriff “Affirmation” schon begegnet. Eine Affirmation ist ein Satz, der oft wiederholt wird, um sich selbst zu beeinflussen und etwas Bestimmtes zu erreichen. Ein Beispiel für einen solchen Satz ist “Ich werde jeden Tag besser und besser.” Das ist eine positive Affirmation. Eine negative hingegen ist “Ich bin eben schüchtern.” Hören Sie sofort damit auf solche Dinge zu sich zu sagen.

Nur weil Ihre Eltern schüchtern waren heißt das noch lange nicht, dass Sie es auch werden. Schüchterheit ist keine ansteckende Krankheit. Und kein Mensch wird schüchtern geboren. Es gibt kein Schüchternheitsgen. Der Satz: “Ich bin schüchtern.” ist die größte Ausrede,der Leute (ich habe sie leider auch benutzt…), die nicht wachsen und mehr aus sich machen wollen. Ihre Einstellung und die Art und Weise wie Sie mit sich reden, ist entscheidend, um Ihre Schüchternheit überwinden zu können.

Schüchternheit ist keine Charaktereigenschaft, sondern eine bestimmte, angelernte Verhaltensweise. Sie haben immer die Wahl wie Sie sich verhalten. Wenn wir geboren werden, besitzen wir nur zwei Ängste: Die Angst vor dem Fallen und die Angst vor lauten Geräuschen. Alle anderen Ängste sind erlernt. Manche davon sind nützlich, aber die meisten werden uns von außen aufgezwungen. Wir werden ständig von unseren Freunden, unseren Eltern und den Medien beeinflusst.

In einer amerikanischen Studie fand man heraus, dass erwachsene Menschen die Angst vor öffentlichem Reden höher bewerten als die Angst vor dem Tod. Das heißt, die meisten Menschen fürchten sich mehr davor vor einer Gruppe von 50 Leuten zu sprechen als zu sterben. Das ist völlig unlogisch und absurd. Doch das ist nur ein Beispiel von einer erlernten und überhöhten Angst, die nicht hilfreich ist und uns im Wege steht. Um Ihre Schüchternheit überwinden zu können, sollten Sie deshalb bewusst werden, dass viele andere Menschen diesselbe Angst haben und das es durch eigene Anstrengung möglich ist seine Schüchternheit für immer loszuwerden.

“Das Einzige, was wir zu fürchten haben, ist die Furcht.”

Michel de Montaigne

Wenn Sie darüber nachdenken, werden Sie feststellen, dass wir alle selbstbewusst geboren wurden. Oder haben Sie nach Ihrer Geburt gedacht: “Oh, nein. Ich bin nackt und alle sehen es. Und ich bin doch so schüchtern.” Kinder sind von Natur aus selbstbewusst und bereit die Welt um sie herum zu entdecken.

Schüchternheit und Körpersprache

Blogged in schüchtern Montag Juni 8, 2009 at about 14:53

Körpersprache

Ihr Körper spiegelt Ihre innere emotionale und geistige Verfassung wieder. Wenn Sie deprimiert sind, lassen Sie Ihre Schultern hängen, schauen zum Boden und laufen gebückt. Ein glücklicher und zufriedener Mensch lächelt, läuft aufrecht und schaut geradeaus. Das ist sicher nichts neues für Sie, aber wussten Sie auch, dass diese Regel andersherum funktioniert. Indem Sie Ihre Körpersprache verändern, ändern Sie Ihre Gefühle. Übrigens kann auch ein Tribal Tattoo zu mehr Selbstbewusstsein verhelfen, denn man erregt damit Aufmerksamkeit und fruher oder später findet sich jemand, der neugierig ist und danach fragt.

Falls Sie es nicht glauben, tanzen Sie ein wenig zu Ihrer Lieblingsmusik oder lassen Sie die Schultern hängen und schauen Sie zum Boden. Sie können auch diese einfache Übung ausprobieren: Lächeln Sie und versuchen gleichzeitig an etwas Negatives zu denken. Unmöglich? Da haben Sie den Beweis! Um selbstbewusst zu sein, müssen Sie ein entsprechende Körpersprache haben. Sehen Sie anderen Menschen in die Augen, lächeln Sie, schauen Sie geradeaus, gehen Sie aufrecht, …
Metaphern

Ihr Unterbewusstsein reagiert besonders auf Bilder und Symbole. Indem Sie mit Metaphern kommunizieren, sprechen Sie es direkt an und erzielen die gewünsche Wirkung. Jemand, der übergewichtig ist, könnte beispielsweise anfangen seinen Körper als einen Tempel oder als Haus der Seele zu sehen anstatt als ein Mittel zur Fortbewegung.
Was sind Ihre Metaphern? Füllen Sie die Lücken:

Das Leben ist ___________
Ich bin ______________
Die Leute sind ___________
Frauen/Männer sind _____________

Die Metaphern sollten eindringlich und für Sie bedeutend sein. Sie sollten keinen Tempel wählen, wenn Sie nicht religiös sind.

Hier sind einige Beispiele

Das Leben ist ein Tanz/eine Bühne/das Paradies/ein Spiel
Ich bin ein Dichter/ein Romantiker/ein Prophet/ein König/eine Rose/ein Tiger
Die Leute sind eine Familie/Brüder/ein Segen/Wölfe/…

Verwenden Sie entsprechende Metaphern, um das zu erreichen, was Sie wollen. Vergessen Sie nie: Die Welt ist so, wie wir sie sehen. Wenn Sie glauben, dass die Menschen schlecht sind, werden sie vor allem schlechte Erfahrungen machen. Falls Sie galuben dass alle Sie hassen, werden Sie von allen gehasst werden…

Richtige Umgebung für Schüchterne

Blogged in schüchtern Montag Juni 8, 2009 at about 14:51

Gesellschaft

Suchen Sie Leute, die so sind, wie Sie sein möchten und freunden Sie sich mit ihnen an. Verbringen Sie Ihre Zeit mit kontaktfreudigen und selbstbewussten Menschen und Sie werden so wie Sie. Vielleicht hat Ihnen Ihre Mutter früher gesagt, dass Sie aufpassen sollen, welche Freunde Sie haben. Das sollten Sie auch, denn wir passen uns den Leuten an, mit denen wir Kontakt haben und Zeit verbringen.

Sie werden kein Millionär, wenn Sie den ganzen Tag mit Versagern und Säufern zusammen sind. Einer der einfachsten Wege, um neue Leute kennenzulernen, ist sich in vielen Vereinen oder Clubs anzumelden. Achten Sie aber darauf, dass Sie nicht nur mit Leuten, die so sind wie Sie, anfreunden, sondern auch bewusst mit extrovertierten, lustigen, selbstbewussten und aus sich herausgehenden Menschen. (weiterlesen…)

Hilfe gegen Schüchternheit in Schule/Studium

Blogged in schüchtern Montag Juni 8, 2009 at about 14:49

Besiege deine SchüchternheitHier sind einige der Dinge, die Sie tun können, um sich zu verändern und Ihre Schüchternheit zu besiegen.

Verankerung im Gehirn

Auf diese Weise erzeugen Sie eine Verknüpfung bzw. Verankerung im Geist – und zwar nicht irgendwo, sondern dort, wo Sie es möchten. Stellen Sie sich das Gefühl, dass Sie haben wollen, vor, während Sie etwas bestimmtes tun oder eine positive Erfahrung in Ihren Gehirn erzeugen. Wollen Sie beispielsweise selbstbewusst sein, wenn Sie Ihre Nachbarin oder Ihren Nachbar zum Essen einladen, dann stellen Sie sich dieses Gefühl vor, empfinden Sie es.

Stellen Sie sich vor wie selbstbewusst Sie sind, wenn Sie etwas tun, das Sie gut können oder das Ihnen gefällt. Denken Sie an positive Erfahrungen. Solange Sie daran denken, erzeugen Sie einen Auslöser für dieses Gefühl, indem Sie etwas besonderes tun. Sie könnten mit den Fingern schnipsen, einen prägnanten Satz sagen oder Ihre Nase berühren. Üben Sie einige Male und Sie werden in der Lage sein, das Gefühl, das Sie möchten, jederzeit und an jedem Ort hervorzurufen. Alles was Sie tun müssen, ist den Auslöser zu betätigen. So wie bei den Hunden von Pawlow.

Motivierende Fragen

Hören Sie auf sich unproduktive Fragen zu stellen wie “Warum bin ich nur so schüchtern?” oder “Wie kommt es, dass ich nicht vor mehreren fremden Menschen sprechen kann?”. Wenn Sie Ihrem Gehirn solche Fragen stellen, dann werden Sie entsprechende Antworten bekommen.

Denn unser Gehirn findet immer eine Antwort auf unsere Fragen und auf negative Fragen reagiert es mit negativen Antworten. Stellen Sie stattdessen Fragen wie “Was ist an mir interessant?”, “Was mögen andere an mir?”, “Was kann ich besonders gut?”, “Was könnte ich besser machen?”, “Auf welche Leistung bin ich besonders stolz?”, usw. Es ist sehr wichtig, dass Sie eine positive Sprache mit sich selbst sprechen und sich nicht geistig niedermachen.

Hoher Einsatz

Bei jeder Entscheidung, die Sie machen wollen, wägt Ihr Gehirn vorher das erwartete Vergnügen gegen den erwarteten Schmerz ab. Es versucht Schmerz zu vermeiden und die Lust zu maximieren. Wenn Sie nicht die Ergebnisse erhalten, die Sie möchten, dann haben Sie vielleicht zuviel Schmerz mit einer Handlung verknüpft. Sie haben zwei Möglichkeiten – entweder den Schmerz zu verringern indem Sie handeln oder nichts zu tun und ihn wachsen zu lassen.

Da viele Leute den Verlust von Geld mit Schmerz assozieren, könnten Sie, falls Sie sich nicht trauen fremde Menschen anzusprechen, mit einem Freund um 100€ wetten, dass Sie 10 Fremde ansprechen werden. Sie verknüpfen zwar Schmerz mit dieser Handlung (z.B: Angst vor Ablehnung, Gefahr keine Worte zu finden oder zu stottern, sich lächerlich machen,…), aber mit dem Verlust von 100€ verbinden Sie einen größeren Schmerz. Das wird Sie in Bewegung versetzen und falls nicht, erhöhen Sie den Einsatz solange bis es wirkt.

Verändern Sie Ihre Ansichten

Um sich zu verändern, müssen Sie zuerst verändern, was Sie glauben. Stellen Sie sich bei jeder Ihrer Ansichten, die Sie verändern wollen, diese Fragen:

1. Was ist meine Ansicht?
2. Worum glaube ich das? Welche Erfahrungen/Beweise habe ich dafür?
3. Ist es möglich, dass ich diese Erfahrungen überschätze? Damals war es vielleicht schrecklich, aber heute wäre es nicht so schlimm? (Oft überbewerten wir Erlebnisse aus unserer Kindheit oder aus der Teenagerzeit.)
4. Wieviel Schmerz bereitet mir diese Ansicht/Glaube?
5. Was glauben Sie würde passieren, wenn Sie nicht daran glauben würden?
6. Welche Beweise oder Erfahrungen können das Gegenteil Ihrer Ansicht belegen? Gaube ich nach all diesen Beispielen immernoch daran?

Diese Übung kann schmerzhaft sein und viele negative Erfahrungen wecken, aber es lohnt sich. Es ist wichtig, die Dinge aus der richtigen Perspektive zu sehen, denn sonst fürchtet man sich irgendwann vor seinem eigenen Schatten.
Vorbilder

Suchen Sie sich ein Vorbild, dass diejenige Eigenschaften hat, die Sie möchten – also in diesem Fall jemand, der kontaktfreudig und extrovertiert ist. Alternativ können Sie sich auch ein ideales Bild von sich selbst vorstellen – wie Sie wären, wenn Sie Superkräfte hätten oder etwas ähnliches. Fragen Sie sich: “Welche Ansichten sind nötig, um diese Person zu sein?” Stellen Sie sich dieses Modell vor und “tauchen” Sie anschließend hinein.

Werden Sie zu dieser Person, fühlen Sie, was sie fühlt. Gehen Sie nun in eine Zeit, in der Sie diese Eigenschaft hätten erlernen können – vielleicht in Ihrer Jugend. Projezieren Sie sich dann in die Gegenwart und in die Zukunft – mit dieser Eigenschaft – und tun Sie in Ihrer Phantasie, was Sie möchten. Machen Sie diese Übung mehrmals am Tag bis Sie anfangen so zu handeln wie Ihr “perfektes Ich”.

Es ist entscheidend sich selbst so zu sehen wie man sein will und auch konkrete Dinge wie fremde Menschen ansprechen, eine hübsche Frau zum Essen einladen oder eine Rede halten, im Geist zu erleben. Wichtig ist negative Szenarien zu vermeiden (ausgelacht zu werden, Ablehnung, usw.). Wenn man eine Rede hält, merkt man schnell, dass die Zuschauer keine Tomaten dabei haben und wenn man eine Frau anspricht, findet man bald heraus, dass Sie keinen aggressiven Bodybuilder als Freund hat :) .
Affirmationen

Nehmen Sie sich alle Ihre negativen Glaubenssätze vor und schreiben auf ein Blatt Papier zu jedem eine positive, gegenteilige Affirmation auf. Diese Sätze sollten in der Ich-Form, positiv (nicht: “Ich bin nicht schüchtern.”) und im Präsens geschrieben sein.
Hier sind einige Beispiele:

Ich bin glücklich mit mir selbst, ganz gleich was andere Leute denken.
Ich bin unglaublich mutig. Ich überwinde meine Ängste.
Ich mache den Menschen Komplimente und zeige ihnen, dass ich sie schätze.
usw.

Es spielt keine Rolle, ob diese Sätze war sind oder nicht, denn das Gehirn nimmt alle Informationen auf und das Unterbewusstsein stellt keine Fragen – es akzeptiert alles, was Sie ihm sagen, ohne Widerstand. Am Anfang werden Sie sich komisch vorkommen und Ihre Glauenssätze werden diese Affirmationen ablehnen.

Nach und nach werden Sie jedoch bemerken wie diese Sätze Sie und Ihr Handeln positiv beeinflussen. Es kann mehr als einen Monat dauern bis Sie eine Veränderung spüren, also geben Sie nicht auf. Sie können die Affirmationen auf Kärtchen notieren und immer mit sich tragen, um sie lesen, wenn sich die Gelegenheit bietet. Stellen Sie sich beim Lesen vor wie gut Sie sich fühlen werden und wie glücklich Sie sein werden, wenn Sie diese Eigenschaften erlangt haben.

Hilfe für Schüchterne für zu schüchterne Girls, Jungs, Frauen und Männer

Blogged in schüchtern Montag Juni 8, 2009 at about 01:42

Extreme Schüchternheit überwinden (in Schule, Beruf, Party)

Es ist zwar denkbar, dass Schüchternheit angeboren ist und dass man sie “einfach in den Genen hat”, aber ich glaube nicht daran. Ich denke, dass sie ein “erlerntes” Verhaltensmuster ist. Es gibt viele Beispiele, in denen glückliche, muntere und offene Kinder, durch schlechte Eltern oder traumatische Erlebnisse verschlossen und introvertiert werden. Obwohl es unglaublich klingt, gibt es auch Veränderungen in die andere Richtung, wo aus schüchternen und ruhigen Kindern offene und kontaktfreudige werden. Es kommt nur auf die richtigen Mittel an, um das zu erreichen.

Die Wahrheit ist, dass sich jeder Aspekt Ihrer Persönlichkeit verändern kann. Der Geist ist formbar und damit lässt sich auch auf Dinge wie Flugangst, Alpträume und Schüchternheit Einfluss ausüben. Der Glaube an das “wahre Selbst” ist gefährlich, denn wenn wir sagen: “So bin ich eben.”, dann akzeptieren wir alles so wie es ist. Damit verschließen wir uns die Möglichkeit auf Verbesserung und persönliches Wachstum in der Zukunft. Wenn Sie an einer Seite Ihrer Persönlichkeit arbeiten, heißt das nicht, dass Sie eine andere vernachlässigen oder verändern. Sie bleiben immernoch Sie selbst – nur besser.

Wie unsere Psyche funktioniert

Um Ihre Gewohnheiten oder Einstellungen zu verändern, müssen Sie zuerst verstehen wie unser Geist arbeitet. Unser Gehirn nimmt ständig Informationen aller Arten – sogar das Unwichtige – auf. Wenn bestimmte Ideen oft genug wiederholt werden, entstehen daraus Ansichten und Verallgemeinerungen und diese bestimmen wie wir die Welt sehen und unser Verhalten.

Zum Beispiel hat man während der Zeit des Kalten Krieges viele Filme gedreht, in denen die Russen sehr schlechte Eigenschaften hatten – sie waren angefangen bei Rambo bis hin zu James-Bond-Filmen immer die Bösewichte. Durch solche Beeinflussung haben die Menschen das geglaubt (und manche glauben immer noch an das “evil empire”). Oder wenn jemand seinem Kind jeden Tag sagt, wie dumm und unfähig es ist, kann man nicht erwarten, dass es später ein großer Wissenschaftler wird.

Hat unser Gehirn eine Einstellung erst einmal angenommen, ignoriert es alle Informationen, die etwas anderes sagen. Der einzige Weg, mit dem man sich selbst “beeinflussen” kann, besteht deshalb aus ständiger Wiederholung der Dinge, die man sein möchte. Eine solche Veränderung muss immer von Ihnen selbst ausgehen. Wenn Sie einen unglücklichen Menschen zeigen wollen wie schön das Leben ist, können Sie ihm die besten Psychologen der Welt und schönsten Vergnügungen zur Verfügung stellen, aber wenn er selbst es nicht will, ist es unmöglich. (weiterlesen…)

Selbsthilfe – Extreme Schüchternheit überwinden

Blogged in schüchtern Montag Juni 8, 2009 at about 01:29



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Wie Sie Ihre Schüchternheit endgültig überwinden und selbstbewusster werden

Warum lachen diese Kinder auf der Bushaltestelle? Bestimmt machen sie Witze über meine Kleidung oder über mein Aussehen. Vielleicht sind es auch mein Gang oder meine Schuhe? Am liebsten würde ich im Boden versinken. Ich hasse mich. Warum muss ich immer so schüchtern sein? Ich komme mir vor als würde ich nackt durch die Bibliothek laufen und alle würden mich anstarren und obwohl ich weiß, dass es nicht so ist, habe ich immer so ein mulmiges Gefühl im Magen. Kinder lachen ständig, wenn sie zusammen sind und die Menschen schauen immer irgendwen an, aber wenn es bei mir passiert, wäre ich am liebsten unsichtbar oder zuhause über einem guten Buch. Und letztens bei der Party haben mich einige Jungs so selbstsam angeschaut und ich bin rot geworden.

Dann haben einige gelacht und ich wusste nicht mehr weiter. Noch schlimmer waren die Mädchen. Sie haben getuschelt und bestimmt haben sie über mich geredet und Dinge gesagt wie “Was will die denn hier? Hat sie die Klamotten bei der Kleiderspende erhalten oder sieht sie immer so aus? Einfach schrecklich!”

Das ist ein kurzer Einblick in den Gedankengang eines schüchternen Menschen, in diesem Fall den einer jungen Frau. Es ist wirklich nicht sehr angenehmen von Schüchternheit betroffen zu sein und deshalb geht es in diesem Artikel darum wie man seine Schüchternheit überwinden kann.

Schüchternheit ist eine sehr lästige Eigenschaft, die aus kleinen Alltagsbegegnungen riesige Katastrophen macht, über die man wochenlang nachdenkt. Schüchterne Menschen haben vor allem Angst: vor Prüfungen, davor vor einer Gruppe von Menschen zu sprechen, angeschaut zu werden, einen Witz zu erzählen, vor Augenkontakt, vor Fremden, davor im Mittelpunkt stehen, usw.

Und Schüchterne sehen überall Gespenster und Verschwörungen: wenn jemand lacht, glauben sie, dass sie ausgelacht werden; wenn ein Kind sie komisch angeschaut, fühlen sie sich unwohl; wenn mehrere Menschen reden und kurz in ihre Richtung schauen, glauben Sie, dass das Gespräch über sie ist, usw. Auf eine bestimmte Weise kann man Schüchterne also als paranoid bezeichnen, weil sie überall Dinge sehen, die nicht der Wirklichkeit entsprechen. Ich möchte hier niemanden beleidigen oder auslachen, denn ich war selbst vor einigen Jahren sehr schüchtern und weiß wie man sich dabei fühlt.

Doch schüchtern zu sein ist unvernünftig, sinnlos und oft einfach nur dumm – das wissen auch die schüchternen Leute. Für jemanden, der schüchtern ist, stellt es eine Katastrophe dar zu einem Meeting oder in die Schule einige Minuten zu spät zu kommen, denn dann sind alle Augen auf sie gerichtet und das ist schlimmste Gefühl von allen für sie. Lieber verpassen sie das ganze Treffen oder eine Schulstunde als 2 Minuten zu spät zu kommen. (weiterlesen…)

8 Tipps gegen Schüchternheit

Blogged in schüchtern Sonntag Juni 7, 2009 at about 22:30

Schüchternheit ist eine Volkskrankheit. Heute gibt es Millionen von Menschen, die sich nicht trauen Kollegen im Büro direkt anzusprechen, sondern stattdessen lange Emails schreiben. Andere sind unsicher im Studium und trauen sich nicht auf Parties und auf andere Menschen zuzugehen. Bei manchen Menschen führt das sogar dazu, dass sie den Kontakt zu anderen bewusst meiden und “Schleichwege” benutzen., wo sie keinem ihrer Nachbarn begegnen.

Schüchterne Menschen blockieren sich oft selbst, indem sie ihre Ängste verstärken. Schüchternheit kommt in den unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten vor; Studenten, Kaufleute, Schüler und ebenso Briefträger sind davon betroffen. Hier finden Sie einige Ratschläge, die Ihnen helfen Ihre Schüchternheit abzulegen und Selbstvertrauen zu entwickeln.

Vielleicht sind Sie ein sehr interessanter Mensch, aber Ihre Schüchternheit verhindert, dass Sie Ihre Gedanken und Ideen anderen mitteilen. Sie können ein Genie sein, aber solange es niemand außer Ihnen erkennt, nützt es Ihnen wenig. Ihre Schüchternheit verhindert, dass Sie Ihre ganze Persönlichkeit nach außen ausdrücken und Ihre Vielfältigkeit unter Beweis stellen.

Kann man mit Schüchternheit leben? Sicher, warum nicht. Dennoch sollte man alles tun, was möglich ist, um sich von ihr zu befreien, denn es lebt sich einfach besser ohne sie. Man muss nicht gleich ein gefeierter öffentlicher Redner werden. Für die meisten Menschen reicht es aus im Alltag kommunikativer zu sein und eine Gewohnheit daraus zu entwickeln offener zu sein. Hier sind einige Tipps, die dabei helfen können:

1. Bestandsaufnahme

Der erste Schritt besteht im Auflisten aller Bereiche, in denen Sie schüchtern sind. Notieren Sie dazu Ihre Handlungen und was Sie eigentlich in der Situation tun wollen, sich aber nicht dazu trauen. Bestimmen Sie Ihre größte “Baustelle” und beginnen Sie daran zu arbeiten.

2. Lächeln Sie

Meistens fällt es schüchternen Personen schwer ohne Grund und oft zu lächeln. Tun Sie es trotzdem. Sie werden sehen, dass fremde Menschen Ihr Lächeln erwidern und nett zu Ihnen sind. Seien Sie positiv und gut gelaunt, selbst wenn Ihnen nicht danach ist, und Sie werden sehen, dass es Wunder wirkt.

3. Keine Katastrophe

Viele schüchterne Menschen halten eine Ablehnung ihres Gegenübers oft für eine große Katastrophe. Es ist im Leben so, dass Sie nicht erwarten können, von allen Menschen gemocht zu werden. Ganz egal, wie Sie sich verhalten und was Sie tun – es wird immer einige geben, die etwas gegen Sie haben. Nehmen Sie es nicht zu wichtig. Falls etwas im Umgang mit anderen schief läuft, dann lachen Sie darüber und machen Sie es nächstes mal besser.

4. Nicht perfekt sein

Gehören Sie auch zu den Menschen, die alles perfekt machen wollen und sehr genau arbeiten. Nutzen Sie diesen Perfektionismus für Ihre Vorbereitung auf Präsentationen und Vorträge. Gute Vorträge zu halten ist keine Zauberei, sondern vor allem abhängig von der Vorbereitung. Ich habe einen Freund, der seinen Vortrag für die mündliche Abiturprüfung vollständig (Wort für Wort) auswendig gelernt hat und eine sehr gute Note dafür erhielt. Durch gute Vorbereitung konnte er seine mangelnden rhetorischen Fähigkeiten ausgleichen. Das hat ihm viel Selbstvertrauen gegeben und im Studium geholfen, weil er wusste, dass er es kann.

5. Schüchternheit ist kein Hindernis

Viele berühmte Menschen haben es zu Erfolg im Leben geschafft, obwohl sie früher schüchtern waren. Justin Timberlake, Robert de Niro, Julia Roberts und Mahatma Gandhi waren alle sehr schüchtern und haben entweder gelernt damit zu leben oder diese lästige Eigenschaft überwunden. Es gibt viele weitere Beispiele.

Die meisten Menschen entwickeln im Kindesalter eine gewisse Schüchternheit, die sich über die Jahre verstärkt, falls sie nicht dagegen tun. Ein Negativbeispiel ist eine bekannte Schriftstellerin, die vor einigen Jahren einen Preis für ein Werk erhalten sollte, aber angab zu schüchtern zu sein, um an der Verleihung teilzunehmen. Der Preis musste per Post verschickt werden…

6. Lassen Sie das “Wenn” weg

Die meisten Schüchternen denken oft daran, was passiert, wenn sie etwas tun und was andere darüber sagen werden. In fortgeschrittenem Stadium kann sich daraus eine Art Schüchternheitsparanoia entwickeln. Tun Sie Dinge, die Sie normalerweise nicht machen würden und übertreten Sie bewusst eigene Grenzen.

Tragen Sie einen Tag lang einen häßlichen Hut – das hilft sich an die komischen Blicke zu gewöhnen. Fortgeschrittene können im Badeanzug durch die Stadt joggen. ;-) Sorgen Sie sich nicht über die Meinung der anderen und tun Sie einfach etwas Verrücktes. Das wird Ihnen helfen Ihre Hemmungen abzubauen und selbstsicherer zu werden.

7. Reden Sie

Nutzen Sie jede Gelegenheit, um zu sprechen, anstatt sich zu verstecken. Selbst wenn Sie nichts Wichtiges zu sagen haben, können Sie etwas beitragen. Oder machen Sie es wie die Politiker und wiederholen Sie die Aussagen der anderen… Wer hat schon etwas wirklich Interessantes/Wichtiges zu sagen? Trauen Sie sich einfach und nutzen Sie jede Gelegenheit. Besonders Theatergruppen und Debattierklubs sind hervorragend dafür geeignet, um zu lernen sich richtig auszudrücken und selbstsicherer zu werden.

8. Greifen Sie die Furcht an

Der einzige Weg um eine Angst zu überwinden, ist das zu tun, wovor man sich fürchtet. Betrachten Sie die Angst als Ihren persönlichen Feind und machen Sie sich sofort an die Arbeit. Begeben Sie sich auf einen Feldzug gegen die Schüchternheit, indem Sie alle Mittel und Wege nutzen, die Ihnen zur Verfügung stehen. Halten Sie ständig Ausschau nach neuen Möglichkeiten durch die Sie reden, lernen und aus sich herausgehen können. Wenn Sie wollen, dass sich etwas ändert, müssen Sie anfangen zu handeln.